Tipp der Woche// Der Tipp, welchen du direkt umsetzen kannst und der dich damit in Deiner Produktivität oder deinen Finanzen weiterbringt: Der 5-Minuten-Prozess: Dokumentieren, während du arbeitestWarum dein Prozesshandbuch nie fertig wird – und wie du es trotzdem bekommst. Du weißt, dass du Prozesse dokumentieren solltest. Du hast es sogar schon versucht. Vielleicht liegt irgendwo ein Dokument mit dem Titel „Prozesse“, in dem drei Punkte stehen. Der letzte Eintrag ist aus dem Frühjahr. Der Grund ist simpel: Du hast es als eigene Aufgabe geplant. Und Dokumentation ist die erste Aufgabe, die rausfliegt, wenn die Woche eng wird. Sie ist nie dringend. Sie wird nie dringend. Bis zu dem Tag, an dem du jemanden einarbeiten willst – oder ausfällst. Unser Learning: Prozessdokumentation scheitert nicht an Disziplin. Sie scheitert daran, dass sie als separater Termin gedacht wird. Die Lösung: Du dokumentierst nicht danach. Du dokumentierst währenddessen. 1. Bildschirmaufnahme statt Fließtext Dann machst du die Aufgabe. Wie immer. Und sprichst dabei laut mit, was du tust und warum. Zusatzaufwand: die fünf Sekunden für den Klick auf Aufnahme. 2. Sprechen statt schreiben Und es transportiert etwas, das kein Handbuch schafft: die Begründungen. Warum du bei diesem Kunden anders vorgehst. Woran du merkst, dass etwas schiefläuft. Das sind genau die Dinge, die in jedem geschriebenen Prozess fehlen – und genau die, an denen eine neue Assistenz scheitert. 3. Ein Ordner, eine Namenskonvention Nach zwölf Wochen hast du zwölf Videos. Das ist dein Handbuch. Du hast es nie geschrieben. 4. Die KI macht den Text daraus Unser System für dich: Nicht alle Prozesse auf einmal. Eine Regel: Jede Aufgabe, die du zum dritten Mal machst, wird beim dritten Mal aufgezeichnet. Dreimal heißt, sie kommt wieder. Und was wiederkommt, ist irgendwann delegierbar. Unsere Challenge für diese Woche: Wähle die eine Aufgabe, bei der du dir am häufigsten denkst „das könnte eigentlich auch jemand anderes machen“. Nimm sie beim nächsten Mal auf. Ein Video. Das ist Woche eins von zwölf. Content-Tipps// Das Must-Read, die Idee, oder der Link, welcher uns diese Woche aufgefallen und hängengeblieben ist. „The E-Myth Revisited“ – Michael E. Gerber// Der Klassiker über den Unterschied zwischen Arbeiten im und Arbeiten am Unternehmen. Gerbers These ist über 30 Jahre alt und trifft heute härter als je zuvor: Die meisten Selbstständigen sind keine Unternehmer. Sie sind Fachkräfte, die einen Anfall von Selbstständigkeit hatten. Der beste Bäcker eröffnet eine Bäckerei – und stellt fest, dass er ab sofort nicht mehr backt, sondern Buchhaltung, Personal und Marketing macht. Und zwar alles gleichzeitig und alles schlecht. Warum wir dieses Buch empfehlen:
Fazit: Wenn „Built to Sell“ aus Ausgabe #021 dir die Frage gestellt hat, dann gibt Gerber die Anleitung dazu. Ein Buch, das man alle zwei Jahre nochmal lesen sollte. Link: Hier geht’s zum Buch Build in Public// Unsere persönlichen Erfolge, Fehler und Learnings aus diesem Unternehmen der letzten Woche. Sie ist da: Unsere neue Assistenz ist in der Einarbeitung// Warum der Tipp dieser Woche bei uns kein theoretischer ist. Seit Ausgabe #018 haben wir gesucht. In #021 mussten wir zugeben, dass wir gar nichts zu übergeben hatten – kein Dokument, keine Prozesse, alles in unseren Köpfen. Beides ist jetzt gelöst: Wir haben eine neue Assistenz gefunden, und sie ist gerade in der Einarbeitung. Genau deshalb steht der Tipp oben in dieser Ausgabe. Wir schreiben ihn nicht aus der Theorie, wir machen das gerade jeden Tag: Jede Aufgabe, die wir übergeben, wird einmal aufgezeichnet – während wir sie das letzte Mal selbst erledigen. Kein Handbuch, keine Extra-Session. Einfach mitlaufen lassen und dabei erklären. Der spürbarste Effekt kam schneller als gedacht, und es war nicht der, den wir erwartet hatten. Wir haben noch kaum Stunden gespart – Einarbeitung kostet in den ersten Wochen mehr Zeit, als sie zurückgibt. Was wir stattdessen sofort zurückbekommen haben, ist Planbarkeit. Zum ersten Mal seit Monaten können wir wieder vorausplanen und Dinge terminieren, statt sie abzuarbeiten. Unser Learning: Delegieren schafft nicht sofort Zeit. Es schafft sofort Vorlauf. Und Vorlauf ist der Rohstoff, aus dem später die Zeit entsteht. Der Status Quo unserer Zahlen:
Wir lesen uns nächste Woche. Empfiehl uns weiter! Kennst du jemanden, der weniger Stress und Unterstützung in der Gründung oder im Job gebrauchen kann? Schick ihnen diesen Link: unternehmertipp.de – Sie werden es Dir danken! Feedback & Impulse: Wir bauen den Unternehmertipp für dich. Dein Input und Themenwünsche erreichen uns jederzeit unter mail@unternehmertipp.de |
Wir teilen wöchentlich Tipps zum Unternehmertum. Von Produktivitätshacks bis zu Finanztipps.
Tipp der Woche // Der Tipp, welchen du direkt umsetzen kannst und der dich damit in Deiner Produktivität oder deinen Finanzen weiterbringt: Deadline Alert: Die THG-Prämie 2026 (Free Money) // Wer rein elektrisch fährt und jetzt nicht handelt, lässt bares Geld auf der Straße liegen. Es gibt selten Geld zurück, ohne dass du dafür seitenweise Formulare ausfüllen musst. Die Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Prämie) für dein Elektro-Firmenfahrzeug (oder deinen privaten Stromer) ist die Ausnahme....
Tipp der Woche // Der Tipp, welchen du direkt umsetzen kannst und der dich damit in Deiner Produktivität oder deinen Finanzen weiterbringt: Danke statt Sorry: Souverän kommunizieren ohne Kleinmachen // Wie du mit 9 einfachen Wortwechseln sofort mehr Respekt im Berufsalltag etablierst. Achte einmal bewusst darauf, wie oft du dich im Tagesgeschäft reflexartig entschuldigst. Für eine verzögerte Antwort, für eine Nachfrage oder dafür, dass du jemanden „störst“. Dieses ständige Entschuldigen...
Tipp der Woche // Der Tipp, welchen du direkt umsetzen kannst und der dich damit in Deiner Produktivität oder deinen Finanzen weiterbringt: Das 1:1, das wirklich etwas verändert Warum „meine Tür steht immer offen“ die bequemste Lüge im Mittelstand ist. „Wenn was ist, kann jeder jederzeit zu mir kommen.“ Das sagst du ehrlich. Und du meinst es auch so. Trotzdem kommt niemand. Nicht weil deine Tür zu ist – sondern weil jemand, der zu dir kommt, damit selbst entscheiden muss, dass sein Thema...