Tipp der Woche
// Der Tipp, welchen du direkt umsetzen kannst und der dich damit in Deiner Produktivität oder deinen Finanzen weiterbringt:
Capture-on-the-Go: Wie du keine gute Idee mehr verlierst
Warum deine beste Idee meistens genau dann kommt, wenn du sie nicht aufschreiben kannst.
Du sitzt im Auto, beim Kunden oder unter der Dusche – und plötzlich ist sie da: die Idee, die dein Problem lösen würde.
Drei Stunden später ist sie weg. Nicht, weil sie schlecht war. Sondern weil du sie „später aufschreiben“ wolltest.
1. Diktieren statt tippen Erinnerst du dich an Wispr Flow aus #002? Genau hier spielt es seine größte Stärke aus: Du sprichst die Idee direkt in eine Notiz – kein Umweg über Aufnehmen und späteres Abtippen. Falls du es noch nicht nutzt: jetzt ein guter Moment.
2. Sofort diktieren, nicht erst formulieren Sprich die Idee roh und unsortiert ein, so wie sie kommt. Perfekt formulieren kannst du später – oder die KI für dich.
3. KI übernimmt die Struktur Den fertigen Text in ChatGPT oder Claude geben → „Fass das in 3 Stichpunkten zusammen“ oder „Mach daraus einen Rohentwurf für X“. Aus einem 30-Sekunden-Gedanken wird in Sekunden ein verwertbarer Text.
4. Feste Triage-Zeit Wie beim Mental-Load-System (siehe #013): Einmal pro Woche alle Notizen durchgehen. Was ist umsetzbar? Was kann weg?
Deine Challenge für diese Woche: Die nächste spontane Idee nicht im Kopf behalten, sondern sofort diktieren. Schau, wie viele du normalerweise verlierst – und wie viele du jetzt rettest.
Content-Tipps
// Das Must-Read, die Idee, oder der Link, welcher uns diese Woche aufgefallen und hängengeblieben ist.
„Essentialism“ – Greg McKeown
// Warum „weniger, aber besser“ die einzige Strategie ist, die bei Überlastung wirklich funktioniert.
McKeowns Kernthese: Die meisten Unternehmer verwechseln „vielbeschäftigt“ mit „wichtig“. Essentialism ist die radikale Entscheidung, nur noch das zu tun, was wirklich zählt – und alles andere bewusst zu lassen.
Warum wir dieses Buch feiern:
- Die Trade-off-Lüge: „Ich schaffe alles, wenn ich nur härter arbeite“ ist eine Illusion. Jedes Ja zu etwas ist ein Nein zu etwas anderem – ob du das entscheidest oder nicht.
- Weniger Optionen, mehr Klarheit: McKeown zeigt, wie radikale Fokussierung paradoxerweise mehr Output erzeugt als das Jonglieren mit zehn Prioritäten.
- Der Permission-Slip: Du brauchst keine Erlaubnis von außen, um Nein zu sagen. Das Buch gibt sie dir trotzdem.
Pflichtlektüre, wenn sich dein Kalender voller anfühlt als dein Output rechtfertigt.
Build in Public
// Unsere persönlichen Erfolge, Fehler und Learnings aus diesem Unternehmen der letzten Woche.
Ehrlich: Unsere Pipeline ist eingebrochen.
// Warum Unternehmertipp diese Woche fast ausgefallen wäre – und was wir jetzt ändern.
Unternehmertipp ist für uns ein Side-Project. Unsere Hauptjobs als Gründer und Geschäftsführer – plus privat war einiges los – haben diese Woche schlicht gewonnen.
Das Ergebnis: Der Puffer, den wir uns nach #012 vorgenommen hatten, ist nie entstanden. Wir waren wieder beim „Schreiben am Vorabend“.
Noch ein ehrlicher Punkt: Die Subscriber-Zahl bewegt sich seit Wochen nicht von der Stelle. Der Grund ist simpel – wir haben fast unsere komplette Energie in den Content gesteckt, kaum in Marketing. Dabei ist Sichtbarkeit mindestens genauso wichtig wie die Qualität der Inhalte. Der beste Tipp bringt niemandem etwas, wenn ihn niemand liest.
Unser Learning: Das Problem ist nicht zu wenig Disziplin. Es ist ein fehlendes System – fürs Schreiben genauso wie fürs Wachstum. „Mehr anstrengen“ skaliert nicht – Struktur schon.
Zwei Änderungen, die wir ab jetzt umsetzen:
- Sofort-Erfassung: Jede Newsletter-Idee, die uns zwischen Kundenterminen einfällt, diktieren wir ab jetzt direkt in eine Notiz – statt zu hoffen, dass wir sie abends noch erinnern.
- Recycling aus dem Hauptjob: Was wir in unserem Haupt-Business täglich an Gründer und Studierende weitergeben, verwenden wir ab jetzt direkt als Rohmaterial für den Newsletter, statt jede Woche neu zu erfinden.
Der Status Quo unserer Zahlen:
- Subscriber: 43 (seit mehreren Ausgaben unverändert – auch ein Symptom der fehlenden Pipeline)
- Ziel 2026: 10.000 Abonnenten
- Öffnungsrate: Folgt nach Versand
Wir lesen uns nächste Woche.
Empfiehl uns weiter! Kennst du jemanden, der weniger Stress und Unterstützung in der Gründung oder im Job gebrauchen kann? Schick ihnen diesen Link: unternehmertipp.de – Sie werden es Dir danken!
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