Warum du beim Mittagessen die falschen Fragen stellst | Unternehmertipp | #017


Tipp der Woche

// Der Tipp, welchen du direkt umsetzen kannst und der dich damit in Deiner Produktivität oder deinen Finanzen weiterbringt:

Die Kunst des besseren Mittagessens

// Wie du mit den „Lunch Questions“ von John Maxwell echtes Gold aus Gesprächen herausholst.

Wir sitzen beim Business-Lunch (oder auch privat beim Abendessen) und das Gespräch plätschert müde vor sich hin.

Wer kennt das nicht.

Es wird über das Wetter, die Verkehrslage oder die letzten Events gesprochen.

Am Ende gehen wir auseinander und haben eigentlich nichts gelernt.

Unser Learning: Die Tiefe deiner Beziehungen hängt von der Qualität deiner Fragen ab.

Der Führungsexperte John Maxwell nutzt seit Jahrzehnten ein festes Set an Fragen, wenn er sich mit inspirierenden Menschen trifft.

Sie helfen dir, in Rekordzeit extremen Mehrwert abzugreifen:

  1. Was ist die wichtigste Lektion, die du je im Leben gelernt hast? (Hier zapfst du direkt ihre Lebensweisheit an.)
  2. Was lernst du gerade im Moment? (Zeigt dir, womit sie sich aktuell beschäftigen.)
  3. Wie hat Scheitern dein Leben geprägt? (Liefert dir die ehrlichsten Insights.)
  4. Wen kennst du, den ich auch kennen sollte? (Der beste Hebel, um dein Netzwerk strategisch zu erweitern.)
  5. Was hast du gelesen, das ich auch lesen sollte? (Filtert die besten Content-Tipps heraus.)
  6. Was hast du getan, das ich auch tun sollte? (Liefert dir neue Ideen für Erfahrungen oder Routinen.)
  7. Wie kann ich dir einen Mehrwert bieten? (Der wichtigste Schritt, um nicht nur als Nehmer, sondern als Geber aus dem Gespräch zu gehen.)

Unser System für dich: Schreib dir diese Fragen in deine Notizen-App.

Wenn du das nächste Mal mit Geschäftspartnern, Mentor oder Freundin essen gehst, wirf eine dieser Fragen ganz ungezwungen in den Raum.

Du wirst überrascht sein, wie intensiv das Gespräch plötzlich wird.

Unsere Challenge: Such dir für diese Woche ein Treffen aus und stelle deinem Gegenüber ganz bewusst Frage Nr. 1 oder Nr. 4.

Beobachte, wie sich die Dynamik im Raum sofort verändert.


Content-Tipps

// Das Must-Read, die Idee, oder der Link, welcher uns diese Woche aufgefallen und in Erinnerung geblieben ist.

Die 52 Denkfehler, die du lieber anderen überlassen solltest

// „Die Kunst des klaren Denkens“ von Rolf Dobelli.

Wir alle halten uns für rational.

Doch unser Gehirn ist darauf programmiert, im Alltag Abkürzungen zu nehmen – und die führen uns im Business oft direkt in die Katastrophe.

Rolf Dobelli hat in seinem Bestseller die fiesesten kognitiven Verzerrungen zusammengefasst.

Warum wir dieses Buch feiern:

  • Die Sunk Cost Fallacy: Warum wir an Projekten festhalten, die bereits tot sind, nur weil wir schon so viel Zeit und Geld investiert haben.
  • Der Confirmation Bias: Wir suchen unbewusst immer nach Beweisen, die unsere eigene Meinung bestätigen, und ignorieren Gegenargumente. Tödlich bei Investitionen oder Produkt-Launches.
  • Social Proof: Nur weil Millionen Menschen eine Idee gut finden, wird sie dadurch nicht richtig. Als Unternehmer musst du lernen, unabhängig zu denken.

Fazit: Dieses Buch ist wie ein Virenscanner für deinen Verstand.

Wer seine eigenen Denkfehler kennt, trifft am Ende des Tages einfach die besseren Entscheidungen.

Link zum Buch.


Build in Public

// Unsere persönlichen Erfolge, Herausforderungen und Learnings aus diesem Unternehmen der letzten Woche.

Unser Sign-Up hinkt – und warum der Blick von außen weh tut

// Fehler im System: Wenn der eigene Funnel zur Stolperfalle wird.

Diese Woche müssen wir mal wieder die „hässliche Wahrheit“ auspacken:

Unser Anmelde-Prozess für diesen Newsletter läuft aktuell alles andere als rund.

Wir haben festgestellt, dass die Formulierungen und Messages in unserem Bestätigungs-Flow ungenau oder schlichtweg falsch sind.

Zu allem Überfluss streikt auch noch unser Tracker – wir werden da mit unserem Toolanbieter wohl mal ein ernstes Wörtchen reden müssen.

Unser Learning: Die Gefahr der Betriebsblindheit. Wer jeden Tag tief im eigenen Business steckt, übersieht leicht die offensichtlichsten Dinge.

Wir haben vergessen, unseren eigenen Weg regelmäßig mit der Brille eines neuen Subscribers abzugehen.

Was wir jetzt tun:

  • Der "First-Time"-Check: Wir etablieren eine neue Routine. Mindestens einmal im Monat lassen wir eine komplett externe Person (Freunde, Bekannte oder Test-User) den gesamten Prozess von der ersten Anmeldung bis zur ersten Mail durchlaufen und filmen sie dabei.
  • Regelmäßige Audit-Schleife: Wir prüfen die technischen Tracker ab jetzt wöchentlich auf Plausibilität, anstatt darauf zu vertrauen, dass „schon alles läuft“.

Fazit: Ein schöner Newsletter bringt nichts, wenn die Tür für neue Leser klemmt. Wir reparieren das System jetzt im Hintergrund, damit die Reise zu den 10.000 Abonnenten reibungslos weitergeht.

Der Status Quo unserer Zahlen:

  • Subscriber: 45
  • Ziel 2026: 10.000 Abonnenten
  • Öffnungsrate: 82%

Wir lesen uns nächste Woche.


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